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Medaille Götz von Berlichingen

 


Götz von Berlichingen

 

SONDERPRÄGUNG IN EDLEM

999/1000 FEINSILBER

geschnitten und geprägt im

Atelier Helmut König,

Zella-Mehlis/Thüringen

in bester thüringischer Münz- und

Medaillentradition


Die Gedenkmedaille für Götz von Berlichingen ist im Jahre 2012 seinem 450. Todestag gewidmet. Auf der Vorderseite: das Brustbild halblinks des Ritters mit Helm, daneben links die eiserne Hand, rechts das Familienwappen. Dazu die Umschrift: „Ritter Götz von Berlichingen zu Hornberg mit der eisernen Hand. AKM . HK.“ Unter dem Bildnis als Text: „Leck mich im Arsch“.

Auf der Rückseite unter dem Bildnis der Burg Jagsthausen als Text: „450. Todestag des Ritters * 1480 – 23. Juli 1562 HK“.





Götz von Berlichingen, Holzstich, von Emil Eugen Sache (1828-1887)


 

Götz von Berlichingen, der Ritter mit der eisernen Hand, wurde 1480 zu Jagsthausen, dem Stammschloss seines Geschlechts geboren. Er starb 23. Juli 1562 auf Burg Hornberg (Neckarzimmern) und wurde im Kreuzgang des Klosters Schöntal beigesetzt. Nach Erziehung durch seinen Verwandten Kunz von Neuenstein und Besuch der Klosterschule in Niedernhall begleitete er seinen Onkel Konrad von Berlichingen zu den Reichstagen von Worms und Lindau. Nach dessen Tode trat er 1497 in die Dienste des Markgrafen Friedrich IV. von Brandenburg-Ansbach und folgte dem Kaiser Maximilian I. nach Burgund, Lothringen, Brabant und 1499 nach der Schweiz. 1500 half er dem Ritter Thalacker in einer Fehde gegen den Herzog von Württemberg mit selbstgeworbenen Reitern. Darauf kämpfte er 1502 unter dem Markgrafen Kasimir von Brandenburg gegen Nürnberg. Der Ausbruch des Landshuter Erbfolgekrieges zwischen Rheinpfalz und Bayern rief ihn 1504 zu den Fahnen des Herzogs Albrecht von Bayern; bei der Belagerung Landshuts verlor er durch einen Schuss aus einer Feldschlange die rechte Hand, die er sich durch eine künstliche, 1,5 kg schwere eiserne Hand ersetzen ließ. Trotzdem focht Berlichingen unermüdlich bald Fehden in eigner Sache aus (15 an der Zahl), bald leistete er »Freunden und guten Gesellen« Hilfe, meist für Beute und Lösegeld. So kämpfte er 1509 bis 1511 mit der Stadt Köln, dann mit dem Bischof von Bamberg. Als er 18. Mai 1512 bei Forchheim 95 Nürnberger und andre Kaufleute überfiel, wurde er vom Kaiser Maximilian geächtet und erst 1514 gegen das Versprechen, 14.000 Gulden zu zahlen, von der Acht befreit. Aber schon 1516 geriet er durch den Franz von Sickingen geleisteten Beistand wieder in Feindseligkeiten mit dem Stift Mainz, überfiel sodann auf hessischem Gebiete den Grafen Philipp von Waldeck und entließ ihn erst nach Erlegung eines Lösegeldes von 8.400 Goldgulden; deswegen wurde er 1518 zum zweiten Mal geächtet. Im Kriege des Schwäbischen Bundes 1519 focht er für Herzog Ulrich von Württemberg. Als Verteidiger der Stadt Möckmühl schlug er alle Angriffe der Verbündeten ab, bis Mangel an Munition und Lebensmitteln ihn 11. Mai zur Übergabe gegen freien Abzug zwang. Trotzdem wurde Berlichingen der Stadt Heilbronn als Gefangener überliefert. Erst 1522 bewirkten Franz von Sickingen und Georg von Frundsberg seine Befreiung, doch mußte er 2.000 Gulden Lösegeld zahlen und Urfehde schwören. Er zog sich nun auf sein Schloß Hornberg am Neckar zurück. Von den Bauern gezwungen, übernahm Berlichingen 1525 auf vier Wochen die Führung des Odenwalder Haufens. Obgleich er erklärte, die Führung nur gezwungen übernommen zu haben und 1526 auch vom Kammergericht für schuldlos erklärt wurde, wurde er doch 1528 überfallen, in Augsburg gefangen gehalten und erst 1530 gegen das Versprechen, sich weder aus dem Umkreis seines Schlosses Hornberg zu entfernen, noch auf irgend eine Art am Schwäbischen Bunde Rache auszuüben, freigelassen. Nachdem er 1540 seine Freiheit wiedererhalten hatte, zog er noch mit dem Kaiser 1542 nach Ungarn gegen die Türken und 1544 gegen Frankreich ins Feld. Den Rest seines Lebens verbrachte er auf seiner Burg Hornberg am Neckar. Seine urwüchsige „Lebens-Beschreibung Herrn Gözens von Berlichingen. Zugenannt mit der Eisern Hand“ gab Wilhelm Friedrich Pistorius 1731 in Nürnberg heraus. Goethe benutzte den darin gegebenen Stoff zu seinem Ritterschauspiel Götz von Berlichingen.


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